600 Jahre Konstanzer Konzil

Bild des Gegenpapstes Johannes XIII. aus der Konzils-Chronik von Ullrich Richental; Quelle: Wikipedia; Rechte: gemeinfrei.

Bild des Gegenpapstes Johannes XIII. aus der Konzils-Chronik von Ullrich Richental; Quelle: Wikipedia; Rechte: gemeinfrei.

Das Konzil zu Konstanz war die größte Konferenz klerikaler und weltlicher Machthaber jener Epoche, die wir heute Mittelalter nennen. Über einen Zeitraum von vier Jahren, von 1414 bis 1418, stand die Stadt am Bodensee im Zentrum des politischen Geschehens in Europa. Hier wurden Bündnisse geschlossen, Handel vereinbart und Fehden ausgetragen. Gleich zu Beginn kam es zu einem Konflikt, der das Konzil fast schon im Jahr 1415 beendet hätte. Weiterlesen

Einen Bären aufgebunden?

 

Bären aufgebunden_HistoLog

Fasnet in Konstanz 1913, bearbeitet, Rechte: Wenzel Seibold.

Wenn ich versuche die Herkunft von alten Fotografien zu klären, stoße ich oft auf kleine und größere Fehler im Netz. Während viele Menschen noch immer Wikipedia misstrauen, zeigt sich mir oft ein anderes Bild: Fehler in Wikipedia verschwinden schnell oder lassen sich selbst berichtigen; Fehler auf Nachrichtenseiten sind dagegen zählebig. Denn auch einem gut ausgebildeten Journalisten unterlaufen Zahlendreher und falsche Angaben zu Personen, Orten oder Begebenheiten. Ist die Nachricht aber einmal verfasst, steht sie im Netz und wird nur selten korrigiert. Hier fehlt das bei Wikipedia so gut funktionierende Wiki-Prinzip. Weiterlesen

Quellen zum Ersten Weltkrieg – das Projekt »Europeana 1914–1918«

Strasse Menin-Ypern_HistoLog.de

Straße Menin-Ypern (Belgien); Rechte: Wenzel Seibold

2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Aus diesem Anlass hat die Europeana dazu aufgerufen, eigene Bilder, Dokumente, Briefe, Postkarten oder Geschichten aus dem Ersten Weltkrieg zur Verfügung zu stellen. Diese werden auf der Projektseite veröffentlicht.

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Das Aushebeln der Haager Landkriegsordnung seitens der Nationalsozialisten – ein Briefwechsel

Schnellbrief NS-Quelle_HistoLog.deAm 30. Dezember 1944 wird in der Prinz-Albrecht-Straße 8 in Berlin, dem Hauptquartier der Gestapo, ein geheimer Schnellbrief verfasst.
Unterschrieben wird er vom Chef der Sicherheitspolizei und des SD, Ernst Kaltenbrunner. Und auch der Adressat genießt eine der höchsten Positionen im NS-Regime. Weiterlesen